Biografie
Posted on Februar 8, 2010
Den Namen Albert Einstein hat wohl jeder schon einmal gehört. Nahezu jeder kennt zumindest der Bezeichnung nach auch seine Relativitätstheorie. Doch dies war nicht der einzige wichtige Punkt im Leben des Physikers, welcher während des Zweiten Weltkrieges einige Grundlagen der Physik auf den Kopf stellte.
Eltern und Geschwister
Die Eltern Albert Einsteins, Hermann und Pauline Einstein, beides Juden, stammten selbst aus gutbürgerlichen Verhältnissen und wuchsen in jüdischen Familien auf und lebten in Ulm. Von dort zogen sie jedoch schon kurz nach der Geburt des kleinen Albert 1880 nach München wo auch Einsteins jüngere Schwester Maria geboren wurde.
Kindheit und Jugend
Auch seine Schulzeit und somit seine Jugend verbrachte Einstein in München, wo er nach der Grundschule das damalige Luitpold Gymnasium besuchte, welches heute seinen eigenen Namen trägt. Vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern erzielte er bereits als Schüler hervorragende Leistungen, während ihm Sprachen kaum zu liegen schienen. In diesem Bereich blieben seine Zensuren immer durchschnittlich. Auch als seine Familie Deutschland bereits verlassen hatte, und fortan in Mailand lebte, besuchte Albert Einstein weiterhin das Gymnasium in München, wo er auch sein Abitur machen sollte. Auf Grund verschiedener Konflikte mit dem Direktor, einigen Lehrern und Mitschülern verließ er die Schule jedoch ohne Abschluss und folgte seiner Familie nach.
Seinen Schulabschluss, die Matura erwarb er dann allerdings doch noch. Hierfür besuchte er die Kantonsschule Aarau in der Schweiz, wo er später auch studierte.
Beruflicher Werdegang
Noch vor seinem Schulabschluss schrieb der junge Albert Einstein mit nur 16 Jahren seine erste wissenschaftliche Arbeit, die sich mit dem Ätherzustand im Magnetfeld beschäftigte. Veröffentlich wurde das Werk, welches als Grundstein seiner Karriere gelten könnte, jedoch nie.
Im Laufe seines Studiums fiel er wie schon ehedem in der Schule erneut mehrmals negativ auf, da er in zahlreichen Vorlesungen fehlte, und sich später lediglich die Unterlagen seiner Kommilitonen lieh, um sich über den Stoff zu informieren. Dieses Verhalten ist ursächlich dafür, dass ihm verschiedene Wege nach Studienende für viele Jahre verbaut waren. Zudem büßte er auch bei der Entwicklung seines wichtigsten Werkes dafür, und musste einen seiner wichtigsten Freunde, Marcel Grossmann für zahlreiche Berechnungen zu Rate ziehen.
Trotzdem schaffte er es, sein Studium abzuschließen und somit als Fachlehrer für Mathematik und Physik dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Eine Anstellung fand er jedoch nicht. Erst gut zwei Jahre nach seinem Abschluss trat er deshalb seine erste Stelle im Patentamt Bern an.
Erst 1905 erschienen einige wichtige Arbeiten des Physikers in den Annalen der Physik, aus welchen sich die heute unter dem Namen „spezielle Relativitätstheorie“ bekannte, erste wichtige Theorie Albert Einsteins zusammensetzt. Hierbei verwendete er auch erstmals die Formel E=mc².
Für seine Relativitätstheorie erhielt Albert Einstein zudem den Nobelpreis für Physik 1921, welcher im November 1922 vergeben wurde. An der Preisverleihung nahm er selbst jedoch nicht teil, da er sich zu diesem Termin in Japan aufhielt.
Privatleben
Weniger aufregend als sein beruflicher Weg gestaltete sich hingegen sein Privatleben. Bereits in jungen Jahren, noch während des Studiums lernte er seine erste Ehefrau Mileva Maric kennen und heiratete sie nach dem Tod seines Vaters, welcher der Verbindung ablehnend gegenüber gestanden hatte. Mit ihr hatte er drei Kinder, von denen jedoch lediglich die beiden Söhne öffentlich bekannt waren, während die erste, unehelich geborene, Tochter des Paares nie mit der Familie zusammen lebte. Nachdem der Physiker sich zwischen 1917 und 1920 auf eine Romanze mit seiner Cousine Elsa Einstein einließ, reichte er 1919 die Scheidung von seiner ersten Frau ein, um diese zu heiraten.
Tod
Am 18.April 1955 starb Einstein im Alter von 76 Jahren in Princeton, USA.
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