Schweinegrippe Impfung birgt Risiken

Posted on Februar 8, 2010

Bereits am 26. Oktober dieses Jahres soll sie beginnen – die erste Impfaktion, welche Deutschland vor der Schweinegrippe schützen soll. Zugelassen sind in Deutschland hierfür gerade einmal drei verschiedene Impfstoffe, welche alle Vor- und Nachteile zu bieten haben.

Wie immer, wenn es um Impfungen geht, werden natürlich auch bei der Vorsorge gegen die Schweinegrippe, Pandemie wie die Krankheit fachlich richtig heißt, viele kritische Stimmen laut, die an der Durchführung ebenso wie an den Impfstoffen so einiges auszusetzen haben.

Vor allem die mangelnden Tests der Impfstoffe und fehlende Langzeitstudien werden hierbei beklagt. Dass diese jedoch nicht vorhanden sind, dürfte auf Grund der Neuheit der Erkrankung kaum jemanden verwundern. Trotzdem hat das Bundesgesundheitsministerium die Stoffe zugelassen, und die breite Bevölkerung wird dem zu Folge auch mit diesen Wirkstoffen geimpft werden.

Dass die Stimmen der Kritiker trotzdem ernst genommen werden zeigt jedoch die Tatsache, dass das zuständige Ministerium seine Impfpläne noch einmal geändert und aktualisiert hat. Vor allem Kinder und Schwangere sollen nun doch nicht die Impfungen erhalten, die für die gesamte Bevölkerung vorgesehen sind. Für sie versucht das Paul-Ehrlich-Institut in Langen nun doch noch einen anderen Wirkstoff zu finden, welcher frei ist von Zusätzen die zu Nebenwirkungen führen könnten. Kinder sollen zudem lediglich die halbe Dosis verabreicht bekommen, die nach Ansicht vieler Mediziner und Behörden zudem auf zwei Spritzen in zeitlichem Abstand aufgeteilt werden sollte, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.
Bereits bei ersten Tests war es vor allem bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen zu eben diesen gekommen. Vor allem Fieber nach Verabreichung der Impfungen war festzustellen.

Auf Grund der Ergebnisse aus ersten Studien empfahl deshalb auch die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, den herkömmlichen Impfstoff nicht für Kinder und Jugendliche einzusetzen. Hier sollte wenn möglich ebenfalls auf Zusatzstoff freie Wirkstoffe zurückgegriffen werden.

Obwohl mit Celvapan des Arzneimittelherstellers Baxter bereits ein Impfstoff für den deutschen Markt zugelassen ist, der eben diese Zusatzstoffe nicht enthält, geriet auch dieser in die Kritik. Hier besteht das Problem jedoch weniger in der Verträglichkeit als vielmehr in der Tatsache, dass das Serum auf Grund der fehlenden Konservierungsstoffe kaum Haltbar ist, was vor allem in den Praxen der Hausärzte zum Problem werden könnte.

Ebenfalls noch unklar ist zudem, ob die Impfungen tatsächlich Schutz vor Pandemie bieten, oder in vielen Fällen ohne Wirkung bleiben werden. Dann wäre es nach Ansicht der Kritiker sinnvoller, sich nicht impfen zu lassen, da die Krankheit hierzulande bisher sowieso eher harmlos zu verlaufen scheint.

Für Tiefgreifendere Infos zur Schweinegrippe empfehlen wir die Seite schweinegrippe.net.

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