Windenergie auf dem Vormarsch

Posted on Februar 8, 2010

Bereits 2020 könnten 37 Millionen Haushalten sauberen Strom erhalten. Umweltschutz spielt in unserer modernen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Im Bereich der Forschung und auch in den Energiekonzernen selbst werden hohe Geldsummen für die Entwicklung und den Aufbau neuer Anlagen ausgegeben, mit denen Strom ohne negative Auswirkungen für unser Klima produziert werden kann. Auch Offshore-Windparks werden aller Voraussicht nach ihren Teil zum Klimaschutz beitragen.

Wie inzwischen aus einer aktuellen Studie der schottischen Energieberatungsfirma ODS-Petrodata hervor geht, könnten diese sogar bereits im Jahr 2020 erhebliche Mengen Strom liefern. Bis zu 37 Millionen Haushalte könnten den Ergebnissen zu Folge zu diesem Zeitpunkt bereits mit ökologischer Energie versorgt werden, welche aus den Offshore-Windparks stammt.

Hierzu wäre eine Produktion von rund 55 Gigawatt nötig, von denen derzeit lediglich 2 Gigawatt in den bestehenden Offshore-Windparks gewonnen werden. Um die Produktion zu erhöhen sind deshalb erhebliche Investitionen in die Technik und den Aufbau neuer Anlagen nötig, welche sich vor allem auf Grund der aktuellen Kreditklemme nach hinten verschieben.

Trotzdem sehen die Verantwortlichen der Energieberatungsfirma ODS-Petrodata eine hervorragende Geschäftsmöglichkeit in diesem Bereich der erneuerbaren Energien, welche in den nächsten Jahren noch etliche Unternehmen nutzen werden. Zudem bietet das Wachstum der Windparks auch Wachstumschancen für vollkommen andere Industriezweige wie etwa den Schiffsbau. Vor allem für den Transport der Hightech-Turbinen, die bei der Stromgewinnung zum Einsatz kommen sind spezielle Schiffe nötig. Einige davon befinden sich nach Aussage der Studie bereits im Bau, für andere liegen den Reederein bereits Aufträge vor. Trotzdem wird sich das Auftragsvolumen in diesem Bereich wohl noch einmal erhöhen.

Doch nicht nur der Schiffsbau profitiert vom Klimaprogramm. Auch junge Unternehmen haben nun die Chance, sich gegen die bekannten Turbinenhersteller Siemens und Vestas zu behaupten und diese mit moderneren Technologien auszustechen.

Auch hinsichtlich der Betreiber der Offshore-Windparks sieht ODS-Petrodata noch erhabliches Zukunftspotential. So ist nach Angaben der Verantwortlichen damit zu rechnen, dass im Laufe der nächsten Jahre mehrere Unternehmen ihr Interesse am Aufbau einer solchen Anlage zum Ausdruck bringen werden, was ebenfalls eine positiven Einfluss auf die produzierte Strommenge haben wird.

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